Alles Liebe zum Muttertag! Diese sechs Mutter-Kind-Geschichten sind besser als Blumen

Unsere Mutter ist die erste große Liebe unseres Lebens. Um das zu verdeutlichen, haben wir für euch unsere schönsten Mutter-Kind-Geschichten gesammelt.

Bussis
Bussis Quelle: Unsplash | CC0

Blumen und Pralinen zum Muttertag? So lieb gemeint, so einfallslos. Dabei braucht es eigentlich keinen 13. Mai, um zu zeigen, dass eine Mutter-Kind-Beziehung etwas ganz Besonderes ist. Wir haben für euch sechs Geschichten gesammelt, die das beweisen.

1. María Vázquez entwarf für ihre Töchter Sammelsticker von Fußballerinnen

Sticker von seinen Fußballidolen zu tauschen, macht Spaß – aber leider können sich nicht alle Kinder mit den Stars identifizieren. Die drei Töchter von María Vázquez zum Beispiel: Sie sind große Fußballfans und sammeln fleißig Sticker, mussten sich dabei aber immer mit den männlichen Spielern begnügen, ihre weiblichen Idole fehlten ihnen. Bis ihre Mutter auf die Idee kann, daran selbst etwas zu ändern.

Weibliche Fußballstars zum Sammeln – nach dem Design einer spanischen Mutter
Screenshot: María Vázquez/Twitter

Mit der Hilfe von Fotograf*innen und Vereinen gestaltete Vázquez 250 Sticker, um ihren Töchtern ein Album mit Karten ihrer Idole geben zu können. Die Töchter waren begeistert – und das Netz auch.

Hier erfährst du, wie das Feedback im Social Web ausfiel

2. Als Katjas Mutter dement wurde, veränderte das beider Leben. Aber die Krankheit brachte sie auch näher zusammen

Im Alter von 63 Jahren bekam Katjas Mutter ihre Alzheimerdiagnose. Die Krankheit veränderte ihr Leben in kleinen Schritten. Erst wurden die spontanen Besuche bei ihrer Tochter seltener, dann zog sie sich aus ihrem Freundeskreis zurück, verbrachte ihre Zeit lieber alleine. Die Krankheit, die ganz vielfältige Symptome haben kann, verändert das Leben für die Beiden. Doch Katja fand ihren eigenen Weg, damit umzugehen. Im Video erzählt sie davon:

Empfohlener Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Du kannst dir hier alle externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.(Datenschutzerklärung)

3. Mutter zu sein, ist hart – Stephanie nimmt den Stress mit Humor und feiert ihn auf Instagram

Mutter zu werden und zu sein, ist sicher etwas Schönes: Man bringt ein Kind zur Welt und erlebt, wie es diese Schritt für Schritt entdeckt. Dass das Mutterdasein aber auch echt anstrengende, nerven- und schlafraubende Seiten haben kann, zeigt Stephanie Morman auf ihrem Instagram-Account – mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion (Selbst-)Ironie.

Die Bloggerin ist Mutter von einem Kleinkind und einem Säugling, und postet regelmäßig Bilder von sich, ihren Kindern und einer Schrifttafel, die sie mit lustigen Sprüchen über ihr Mutterdasein versieht.

Hier liest du die ganze Geschichte über den Insta-Account

4. Wie Mütter und ihre Babys 24 Stunden nach der Geburt aussehen

Eine Geburt ist für viele etwas ganz Besonderes: Nach neun anstrengenden Monaten der Schwangerschaft, nach langer Vorbereitung, erblickt das eigene Kind endlich das Licht der Welt und wird Teil des Lebens. Die Fotografin Jenny Lewis porträtiert mit ihrer Fotoserie One Day Young das neue Mutter-Kind-Verhältnis, indem sie ganz verschiedene Frauen 24 Stunden nach der Geburt besucht und zusammen mit dem Neugeborenen fotografiert.

5. Diese Fotos zeigen, wie stark das Band zwischen Mutter und Tochter ist

Als Mihaela Noroc im Jahr 2013 nach Äthiopien reiste, wusste sie noch nicht, dass sich ihr Leben ändern würde. Während ihres Urlaubs traf sie auf viele unterschiedliche Menschen, doch vor allem die äthiopischen Frauen faszinierten Mihaela nachhaltig. Die Schönheit der Menschen bewegte sie dazu, ihren Job hinzuschmeißen und das Projekt The Atlas of Beauty – Frauen dieser Welt zu starten. In den folgenden fünf Jahren reiste Mihaela um die Welt und porträtierte tausende Frauen aus mehr als 50 Ländern. Besonders beeindruckt hat Mihaela, wenn sie Mutter und Tochter gemeinsam ablichten konnte, weil nur da diese spezielle, intime Chemie spürbar sei.

Mit ihrem Projekt möchte Mihaela die Besonderheit einer Mutter-Tochter-Beziehung sichtbar machen und zeigen, dass Schönheit keine Ländergrenzen kennt.

Mehr über das Fotoprojekt von Mihaela Noroc erfährst du hier

6. Mit 85 blickt Marianne zurück auf ihr Leben und erklärt, was eine gute Mutter ausmacht

mutter-frauenrolle-50erjahre-e1474555185869-940x529
Marianne W. allein und mit Kindern. | Collage: ze.tt

Mütter sind permanenter Beurteilung ausgesetzt. Von der Hausfrauenehe in den 1950er Jahren über die Teilzeitmami in den 1970ern bis hin zur heutigen Karrieremutter: Marianne W. ist 85 Jahre alt und hat all das erlebt. Die Mütter von heute beneidet sie ganz und gar nicht. Unsere freie Autorin Johanna Juni hat die Frau besucht und mit ihr darüber gesprochen, was eine gute Mutter ihrer Erfahrung nach auszeichnet.

„Damals kam’s für eine Frau darauf an, dass sie einen tollen Mann hat“, antwortete sie. Und heute?