Dieses Café belohnt nette Gäste mit günstigerem Kaffee

Wer mit „Ein Kaffee, aber schnell“ in dem Café „Blau Grifeu“ an der Costa Brava seinen Cappuccino bestellt, muss ein paar mehr Cents aus dem Portemonnaie kramen.

Da kriegt auch der Kaffee gute Laune.
Da kriegt auch der Kaffee gute Laune. Foto: Imken/Photocase.de

Schlechte Laune hat jeder mal, aber diese an anderen auszulassen – das gehört sich nicht. Deshalb griff die Café-Besitzerin Marisel Valencia Madrid zu Erziehungsmaßnahmen: Sie staffelte den Kaffeepreis nach Freundlichkeit.

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Für ein „Un café“ (Ein Kaffee.) fordert das Café fünf Euro. Mit „Un café, por favor“ (Einen Kaffee, bitte.) muss der Kunde nur noch drei Euro zahlen. Und wer mit einem gut gelaunten „Buenos días, un café por favor“ (Guten Tag, einen Kaffee, bitte.) bestellt, bezahlt nur noch 1,30 Euro. Freundlichkeit zahlt sich hier aus.

Kundenerziehung mit Preisstaffelung

Manche Kund*innen hätten nicht einmal auf ein „Guten Tag“ geantwortet, sagte die Kaffee-Besitzerin. Die Idee der Preisstaffelung war jedoch nicht ihre eigene: Ein Kunde erzählte ihr von einem Beispiel aus Paris.

Ob die Preise mit „integriertem Schadenersatz“ auch in Deutschland funktionieren würden? Bestimmt. Jedenfalls würde es die Gäste auf ihre Griesgrämigkeit aufmerksam machen und der oder die Kellner*in bliebe von der ein oder anderen schlechten Laune verschont.