Muslime gehen in Berlin für Frieden auf die Straße

Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt versammelten sich am Dienstagabend Muslime, um ihr Mitgefühl und ihre Trauer auszudrücken und ein Zeichen gegen Terrorismus zu setzen.

Muslimische Frauen und Männer trauern vor der Gedaechtniskirche in Berlin.
Muslimische Frauen und Männer trauern vor der Gedaechtniskirche in Berlin. © Odd Andersen/AFP/Getty Images


Terroranschläge, wie der auf dem Breidscheidplatz in Berlin, befeuern islamophobes Gedankengut. Schnell wird pauschalisiert und Muslime geraten unter Generalverdacht, Terrorist*in zu sein – selbst wenn die Identität der*des Täterin*Täters* noch nicht klar ist.

Dass Muslime in aller Welt Terror ebenso schockiert – und sie am meisten darunter leiden und vor ihm fliehen, statt ihn zu produzieren – wird übersehen. Am Dienstagabend um 20 Uhr setzte die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) und ihre dazugehörige Jugendorganisation ein Zeichen gegen den Terror und Vorwürfe. Zirka hundert Mitglieder versammelten sich vor der Gedächtniskirche zum Gedenken an die Opfer. Ihre Aktion dokumentierten sie auf Twitter unter #MuslimeGegenTerror.

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„Wir als Muslime in Deutschland sind sehr entsetzt über die Tat“, sagt Pressesprecher Iftikar Malik. Islamkritische Haltungen, wie die von PEGIDA und der AfD, beschäftigen die Organisation: „Wir möchten die Deutungshoheit über unsere Werte (religiöse, aber auch gesellschaftspolitische) nicht den Extremisten, Terroristen, aber auch nicht den Populisten überlassen. Wir rufen daher zu einem gesamtgesellschaftlichen Schulterschluss gegen Extremismus und Terror auf“, sagt Malik.

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