Nicht befriedigend: Sextoys können Schadstoffe enthalten

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest nimmt Sextoys unter die Lupe – und weist in einigen Schadstoffe nach.

Vielleicht besser schälen? Foto: Charles Deluvio / Unsplash

Dildos, Vibratoren, Satisfyer, Masturbatoren und Co.: Für viele Menschen gehören diese und andere Toys mittlerweile zum Sex dazu – ganz egal, ob sie allein oder mit Partner*in zum Einsatz kommen. Bei einer Umfrage erklärten knapp 37 Prozent aller befragten 18- bis 29-Jährigen, Sextoys zu besitzen. Außerdem machen verschiedene Onlineshops den Sexspielzeug-Kauf heute so einfach wie nie. Kein Wunder, dass die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest sich nun erstmals Sexspielzeug vornimmt und es auf unterschiedliche Schadstoffe testet.

Insgesamt wurden 18 Produkte in einem Labor untersucht, darunter Vibratoren, Liebeskugeln und Penisringe in einer Preisspanne von 6,80 bis 165 Euro. Das Ergebnis ist jedoch wenig befriedigend: Fünfmal wurde die Testnote mangelhaft vergeben. In diesen Fällen wurden in den Sextoys hohe Mengen kritischer Stoffe gefunden, was besonders bedenklich ist, da die Sexspielzeuge meist mit empfindlichen Schleimhäuten in direkten Kontakt kommen. So wurde etwa der Weichmacher Diethylhexyl­phthalat (DEHP), welcher, so Stiftung Warentest, die Fruchtbarkeit schädigen könne, nachgewiesen. Auch der Stoff poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK), welcher im Verdachte stehe, Krebs zu erregen, heißt es weiter.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Hersteller*innen sich dieses Problems annehmen und dafür sorgen, dass Sextoys auch weiterhin Spaß und nicht krank machen.

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