NS-Gedenken: Zum ersten Mal spricht ein Mensch mit Downsyndrom im Bundestag

Heute ist der Internationale Tag der Erinnerung an den Holocaust. Auch im Bundestag hat es deshalb eine Gedenkveranstaltung gegeben.

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Weil der Fokus beim diesjährigen Gedenken an den Holocaust auf Euthanasie lag, wurde der Brief eines Opfers vorgelesen – und zwar von Sebastian Urbanski, der das Downsyndrom hat. Er ist der erste Mensch mit geistiger Behinderung überhaupt, der hinter dem Rednerpult des Parlaments stand. „Vor fünf Wochen haben wir zuletzt gebadet. Und ob wir in diesem Jahr noch baden, wissen wir nicht“, heißt es in dem Brief, den er vorlas.